Roigel aktuell

"Es passt der greise König an den Zeitläuft sich, so gut er kann."

Als Königsgesellschaft sind wir kein Club von Monarchisten. Die Titulierung geht vielmehr auf unsere Gründung 1838 im Gasthof „zum König“ zurück. Die junge Königsgesellschaft bezeichnete sich dann auch schon recht bald selbstironisch als société royale, woraus die Tübinger Ureinwohner schließlich Roigel machten. Und dabei blieb’s!

Diesem satirischen Selbstverständnis entwuchs unser Alleinstellungsmerkmal: Die Gazette. Das sind künstlerische Eigenleistungen, meist in gereimter Form, die von den Mitgliedern auf Veranstaltungen zur Erheiterung einmal dargeboten und dann archiviert werden – inzwischen über fast hundertachtzig Jahre hinweg. Sie halten damit nicht nur Tagesthemen fest; sie spiegeln auch stabile Traditionen und den Wandel des studentischen Zeitgeistes wider, etwa den Abschied von Trinkzwang und Fuxenstatus sowie die zunehmende Freude an der Persönlichkeitsvielfalt der Mitglieder.

Als Zeichen unserer Verbundenheit tragen wir Roigel überdies das Band in den Farben Schwarz-Gold-Rot. Dieses Bekenntnis zum König (internes Kosewort für unsere Gesellschaft) vereint Generationen von jungen Aktiven und unseren älteren Semestern in einem Lebensbund, der die Bundesbrüder über das Studium hinaus immer wieder zusammenführt. Und weil der Roigel seine Unabhängigkeit gern gewahrt sieht, ist er dachverbandslos, was uns selbstbestimmt unseren Unfug treiben lässt.

Dich erwarten verschiedenste Veranstaltungen während des Semesters wie gemeinsame Ausfahrten etwa zu befreundeten Verbindungen, gemeinsam organisierte Bundesabende, interdisziplinäre wissenschaftliche Vorträge, Kneipen in Roigelmanier und viele schöne Stunden auf dem Roigelhaus in gemütlicher Runde oder zum gemeinsamen Mittagessen unter der Woche. Selbstverständlich finden wir uns dort auch zum Vorglühen vor Partys oder auch zum Durchfeiern ein. Am Stocherkahnrennen sind auch wir mit unserem Kahn stets dabei; und unsere Horror Royal Party zu Halloween hat in Tübingen Kultstatus.

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